Sunday, May 11, 2014

Media Monday #150 | robins urban life stories


Es ist mal wieder Media Monday – heute mit einem Jubiläum! Da sag ich doch mal Herzlichen Glückwunsch!


1. Fragt man mich nach meinen drei liebsten SchauspielerInnen, so fallen mir spontan Edward Norton, Bruce Willis und Johnny Depp ein.


2. Es gibt Filme die allein auf die Unterhaltung abzielen und ebenso gibt es Filme, die versuchen, den Zuschauer zum Nachdenken anzuregen oder den Anspruch haben, sich ernsthaft mit einem sozialen oder gesellschaftlichen Thema auseinanderzusetzen. Bevorzugt ihr eine der Gruppen und wenn ja, warum?

Ich habe da an sich keine besondere Präferenz, aber wenn ich mich entscheiden MÜSSTE, würde ich mich wohl als Fan flacher Unterhaltung outen müssen. Nicht, dass ich nicht auch mal “gute” Filme sehen kann und will und viele auch ganz megagenial finde, aber das ist einfach nichts, was ich mir ansehe, wenn ich müde/gestresst/verkatert bin. Dafür muss ich die nötige Muße haben.

Was allerdings gar nicht geht, ist so ein pseudointellektueller Arthouse-Dreck wie Lars von Triers Filme. Ich musste mir mal mit meinen Ex-Mitbewohnern “Antichrist” reinziehen und das war eine Katastrophe sondergleichen. Selten habe ich mich bei einem Film so dermaßen gelangweilt und selten hat mich die langweilige Handlung wütender gemacht. So ein unglaublicher, unglaublicher Scheiß!! Aber die Ex-Mitbewohner, diese Hipster, waren ganz arg begeistert davon, während ich für meine (ach so seichten) Lieblingsfilme belächelt wurde. Nee, bevor ich so tue, als würde mich so ein Mist begeistern, nur damit ich mir selbst schlauer vorkomme, stehe ich lieber offen dazu, Humor und Krachbumm zu mögen.


3. Fernab von sympathischen und/oder attraktiven SchauspielerInnen oder präferierten Genres; habt ihr einen Lieblingsregisseur, der euch ungeachtet der genannten Kriterien in steter Folge ins Kino treibt, wenn sein neuestes Werk anläuft?

Da muss ich wohl Tim Burton sagen. Der hat zwar auch viel Scheiße gemacht (mir hat “Sweeney Todd” überhaupt nicht gefallen… und über “Planet der Affen” breiten wir mal mit allem Respekt den Mantel des Schweigens…), aber auf Anhieb fällt mir jetzt kein anderer Regisseur ein, dessen Filme ich mir auf jeden Fall ansehen würde – wenn auch nicht unbedingt im Kino. Wah, doch: Quentin Tarantino. Wobei ich von dem nicht halb so begeistert bin wie mein Umfeld, das durchweg aus hysterischen Tarantino-Fangirls und -boys besteht (keine Ahnung wieso).

Aber trotzdem: Ich bin eher so ein “Woah, der Film klingt gut, den kuck ich mir an! Was, der ist von *Name eines Regisseurs, dessen Filme ich schon vorher gut fand*? Cool!”-Typ.


4. Es kommt immer wieder vor, dass man ins Kino gelockt und von dem dann folgenden Film grenzenlos enttäuscht wird. Was war euer schlimmster Film, für den ihr auch noch eine Kinokarte gelöst habt?

Hm. “Troja” war schon ne harte Nummer. Davon hätte ich wesentlich mehr erwartet, weil ich ein Fan griechischer Mythologie bin. Dasselbe mit “Superman Returns”. Aber was den puren Enttäuschungsfaktor angeht, wird wohl kein Film jemals mit “Der Hobbit 2″ konkurrieren können. Ich habe mich auf diesen Film gefreut praktisch von dem Zeitpunkt an, als die Credits vom ersten Teil über die Leinwand flimmerten, weil ich den soooo toll gefunden habe, aber “Smaugs Einöde” hat meine Euphorie brutal ermordet. Ich hätte heulen können, so enttäuscht war ich. Mein ausführlicher Rant darüber hat den Schmerz leider auch nicht lindern können. Ach ja… *seufz*


5. Den einen sind deutsche Filme verhasst, wieder andere können mit Hollywood-Produktionen nichts anfangen, den nächsten ist Bollywood ein Gräuel. Gibt es (nicht nur länderspezifische) Sparten, denen ihr absolut nichts abgewinnen könnt?

Wenn es eine Sparte gibt, mit der man mich jagen kann… dann müsste ich wohl Filme nennen, in denen ein Tier die “Hauptrolle” spielt. Am schlimmsten solche, die auch noch witzig sein sollen.

Ich meine, nichts gegen Animationsfilme oder Disney, in denen anthropomorphe Tiere vorkommen. Alles ganz toll. Aber Realfilme oder -Serien mit echten Tieren wie “Flipper”, “Fury”, “Unser Charly”, “Beethoven” und all die vielen weiteren seichten Komödien, die in nerviger Regelmäßigkeit ins Kino kommen und meist auch (als Familienunterhaltung für Kleinkinder) gar nicht so unerfolgreich sind, nur um schon eine Saison später völlig vergessen zu sein – bitte nicht. Das mochte ich schon nicht wirklich, als ich selber noch ein Kleinkind war. Ich meine, zeigt mir ne Katze, die etwas tut, das als “menschlich” gelabelt wird (blinzeln, “lächeln”, sich die Äuglein reiben) und mein kreischendes Lachen wird euch taub machen, aber so etwas als Pointe in einem Film zu sehen – um Gottes Willen!!


6. Wenn ich lese, dass es einen neuen Film mit Kristen Stewart gibt, dann ist mir eigentlich schon im Vorfeld klar, dass ich mir eher eine Gabel ins Auge rammen würde, als ihn mir anzusehen. Die Frau ist eine beschissene, unglaublich nervige Schauspielerin und wirkt bei ihren öffentlichen Auftritten auch noch zusätzlich krass unsympathisch. Da kann ich mir nur an den Kopf fassen, wenn dieser Frau eine Bühne geboten wird, nur weil sie hübsch ist. Als gäbe es in Hollywood nicht haufenweise unentdeckte hübsche Mädels, die nur auf ihre Chance warten und viel talentierter sind.


7. Mein zuletzt gesehener Film war The Amazing Spider-Man 2 und der war überraschend grottig, weil er nach einer halbwegs vielversprechenden ersten Hälfte extrem abstürzt und am Ende einen Gesamteindruck hinterlässt, gegenüber dem Sam Raimis “Spider-Man 3″ plötzlich gar nicht mehr so scheiße wirkt. Man stelle es sich vor. Mir hat schon der erste Teil nicht gut gefallen, aber der zweite Teil ist so ein verschwurbeltes Etwas mit einem so wirren Plot, so groben Logiklöchern und einem so krass fehlenden Sinn für Dramaturgie und Charaktere, dass ich immer noch darüber nachdenke, dem einen ganzen Rant zu widmen. Wobei mir Spider-Man als DC-Fangirl irgendwie einfach nicht wichtig genug ist. Mal sehen.




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